Endlich endet diese Wahlperiode – Zeit für einen echten Neuanfang

Im Mai 2026 geht die Wahlperiode dieses dilettantisch agierenden Behinderten- und Seniorenbeirats zu Ende.

Was als starke Stimme für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung gedacht war, ist in den vergangenen Monaten viel zu oft hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben.

Dieses Gremium hat seine Aufgabe nicht erfüllt.

Statt deutliche Worte gab es Zurückhaltung.
Statt kritischer Begleitung politische Gefälligkeit.
Statt sichtbarer Präsenz Schweigen.

Dazu wurden kritische Stimmen in den eigenen Reihen diskreditiert und diffamiert.

Wer so agiert, verwaltet sein Amt – aber vertritt keine Menschen.

Ein Beirat ist kein dekoratives Gremium. Er ist Sprachrohr, Kontrollinstanz und Impulsgeber.
Wer dieses Mandat erhält, trägt Verantwortung: gegenüber älteren Menschen, gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung und gegenüber ihren Familien.

Verantwortung bedeutet, sich nicht unterzuordnen, sondern sich Gehör zu verschaffen – sachlich, bestimmt und, wenn nötig, auch laut.

Dieser Beirat hat abgewirtschaftet.

Zu oft wurden Chancen vertan, Missstände klar zu benennen.
Zu oft fehlte der Mut, sich gegen politische Einflussnahme zu stellen.
Zu oft entstand der Eindruck, dass Harmonie mit der Verwaltung wichtiger war als konsequentes Eintreten für die Betroffenen.

Doch ein Beirat ist kein verlängerter Arm der Politik – er ist Kontrollorgan und Interessenvertretung.

Es braucht eine neue Mannschaft mit Rückgrat.

Menschen, die sich ihrer Aufgabe bewusst sind.
Menschen, die zuhören, aber auch handeln.
Menschen, die nicht taktieren, sondern vertreten.

Die kommende Wahl bietet die Chance auf einen echten Neustart. Nutzen wir sie:

  • Für eine starke, professionelle und selbstbewusste Interessenvertretung.
  • Für Transparenz statt Hinterzimmer.
  • Für Unabhängigkeit.
  • Für Respekt.

Es ist Zeit für eine Mannschaft mit Rückgrat.

  • Für Menschen, die nicht taktierten, sondern handeln.
  • Für kritische Distanz statt politischer Nähe.

Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung verdienen keine Symbolpolitik – sie verdienen echte Vertretung.

Für eine Vertretung, die diesen Namen verdient.

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