Ein kommunaler Beirat hat versagt

Der Behinderten- und Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nenndorf hat seinen Auftrag verfehlt – und zwar auf ganzer Linie.

Was als Interessenvertretung für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung gedacht war, ist inzwischen ein handlungsunfähiges, innerlich zerrüttetes Gremium.

Rücktritte, eine massive Dezimierung der Mitglieder und schwerwiegende interne Vorfälle sprechen eine klare Sprache.

Statt Aufarbeitung herrscht Schweigen. Statt Verantwortung: Aussitzen.

Mitglieder, die Kritik äußern oder Veränderung einfordern, werden systematisch ignoriert.

Kommunikationsverweigerung als Machtinstrument ist nichts anderes als Mobbing – und eines demokratischen Gremiums unwürdig.

Die Vorsitzende ist der Aufgabe nicht gewachsen.
Führungskompetenz, Moderationsfähigkeit und Selbstreflexion fehlen offensichtlich.
Entscheidungen werden autoritär getroffen, Kritik wird abgewehrt, Fehler werden nicht eingestanden.

Die Selbstüberschätzung Einzelner ersetzt keine Sachkompetenz

Besonders schwer wiegen die Vorwürfe rund um manipulierte oder verfälschte Protokolle.
Wer Dokumentation verändert, untergräbt Vertrauen und beschädigt die Glaubwürdigkeit des gesamten Beirats.
Transparenz ist keine Option, sondern eine Pflicht.

Dieser Beirat ist abgewirtschaftet.

Da helfen auch keine schöne Worte, wohlklingende Floskeln oder gar Kalendersprüche.
Das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier grundlegende Prinzipien von Mitwirkung, Respekt und Verantwortung missachtet werden.

Wer die Stimme von Menschen sein will, die auf Gehör angewiesen sind, darf andere nicht mundtot machen.

Es braucht Konsequenzen:

Eine ehrliche Bestandsaufnahme, personelle Veränderungen und im Zweifel einen vollständigen Neuanfang.
Alles andere wäre ein weiteres Versagen – auf dem Rücken derjenigen, die dieser Beirat eigentlich vertreten sollte.

 

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Ein Kommentar

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    Ein fast auf ein Minimum geschrumpfter Beirat und schwerwiegende interne Vorfälle sind kein Zufall, sondern ein Offenbarungseid.
    Das anhaltende Schweigen ist nichts anderes als strukturelles Mobbing.
    Dieser Beirat ist seiner Aufgabe offenkundig nicht mehr gewachsen.
    Wer Protokolle manipuliert oder verfälscht überschreitet eine rote Linie – Urkundenfälschung ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf jede Form von Glaubwürdigkeit.
    Statt Verantwortung und Selbstreflexion dominieren Selbstüberschätzung, Intransparenz und eine kaum noch zu übersehende intellektuelle wie moralische Überforderung.
    Zudem zeichnen sich offenkundig ernsthafte Zweifel an der fachlichen und organisatorischen Eignung von Vorsitz und Stellvertretung.
    Menschlich wie sachlich ist dieses Gremium kaputt.

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